Linksextremistische Ausländerorganisationen beabsichtigen, im Herkunftsstaat die bestehende Staats- und Gesellschaftsordnung zu beseitigen und durch ein sozialistisch-kommunistisches Staatsgebilde zu ersetzen.
Ideologisch eint alle Gruppen der Kampf gegen den faschistischen Staat im Herkunftsland und der Kampf gegen den amerikanischen Imperialismus. Dabei lehnen sich diese Gruppierungen vorwiegend an Maxime des Marxismus-Leninismus sowie teilweise des Maoismus an.
Von Deutschland aus unterstützen linksextremistische Ausländerorganisationen vor allem politisch-propagandistisch und finanziell die revolutionär-militanten Aktionen ihrer Organisationen in ihrem Herkunftsstaat. Oft existieren unterschiedliche Auffassungen, mit welchen Mitteln die angestrebten Ziele zu erreichen sind: Diskutiert werden gewalttätige Aktionen oder friedliche Agitation.
Vorwiegend handelt es sich um türkische Gruppierungen: Diese sind teilweise selbst in miteinander konkurrierende oder untereinander verfeindete Fraktionen zersplittert.