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Rechtsextremismus

Rechtsextremisten sind Feinde von Freiheit und Demokratie. Könnten sie ihre Vorstellungen durchsetzen, würden Pluralismus, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit beseitigt. Die Meinungsfreiheit und Parteienvielfalt würden abgeschafft. An ihre Stelle träte eine kollektive „Volksgemeinschaft“.

Diese von den Rechtsextremisten angestrebte „Volksgemeinschaft“ ist ein fremdenfeindliches Gebilde. Alle Fremden, d. h. ethnisch Nichtdeutsche, stellen nämlich aus rechtsextremistischer Sicht eine Bedrohung dar und sollten deshalb nicht in Deutschland leben. Diese Menschen würden in einer „Volksgemeinschaft“ benachteiligt oder Repressalien ausgesetzt.

Die „Volksgemeinschaft“ richtet sich aber nicht nur gegen Fremde und „Ausländer“. Auch alle Deutschen müssten sich ihr bedingungslos unterordnen. Meinungen und Verhaltensweisen, welche nicht den Idealen der Rechtsextremisten entsprechen, hätten in einem von ihnen gelenkten Staat keine Entfaltungsfreiheit und keinen Schutz, sondern würden unterdrückt.

Rechtsextremisten grenzen letztendlich alle Menschen aus, die andere politische Ansichten vertreten. Ihre Ideologie ist nicht nur ausländerfeindlich, sondern richtet sich auch gegen Deutsche.

Rechtsextremisten sind von der Umsetzung ihrer Ziele in Deutschland heute weit entfernt. Dennoch stellen sie eine konkrete Bedrohung dar. Immer wieder kommt es zu rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten gegen Fremde, politische Gegner oder Polizisten.

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